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Interessengemeinschaft rechte "Kinderschutz"-Seiten aufdecken – Gegen den Missbrauch mit dem Missbrauch!

Facebook und die Todesstrafe!

Facebook und die Todesstrafe. Die Todesstrafe ist keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität. Wo sich der Staat zum Richter über Leben und Tod aufschwingt, nimmt nicht Gerechtigkeit ihren Lauf, sondern Rache und Vergeltung. Staaten können nicht gleichzeitig die Menschenrechte achten und die Todesstrafe verhängen und vollstrecken. So heißt es in der genauen Definition von Amnesty International. Im Grundgesetz IX steht, die Rechtsprechung (Art. 92 – 104) Artikel 102 Die Todesstrafe ist abgeschafft.

Schaut man sich bei Facebook um, so wird man eines besseren belehrt. Ganz besonders wird es schlimm, wenn man nach „Todesstrafe für Kinderschänder” sucht. Da reiht sich eine Seite und Gruppe nach der anderen an, bis hin zu Veranstaltungen und sogar Profil-Namen sind zu finden.
Spätestens jetzt müsste einem sich der Magen umdrehen. Nicht das dies schon schlimm genug ist, gibt Facebook auch einer Internet Suchmaschine eine Plattform. Hier kann jeder hasserfüllte und gewaltbereite Vollpfosten, sein Kontingent an Hass-Material auffüllen.

Aber warum schreiben wir darüber? Nun, das dürfte es eigentlich nicht geben. Weder auf Facebook, noch sonst wo.
Über die Todesstrafe lässt sich ganz einfach diskutieren. Nämlich gar nicht. Die ist abgeschafft und eine Einführung ist durch die Ewigkeitsklausel ausgeschlossen. Somit ist auch eine Forderung nach der „Todesstrafe für Kinderschänder” nicht möglich. Da man bekanntlich Menschen nicht „schänden” kann, sondern diese „misshandelt” werden, wäre auch die „Todesstrafe für Kindesmisshandler” nicht möglich.

Wie schon oben geschrieben, ist die Todesstrafe keine angemessene Antwort auf Mord und Kriminalität.
Hier müsste es eigentlich einen Filter geben, der Facebook-Usern daran hindert, solche Seiten und Gruppen zu erstellen.
Doch das wichtigste daran ist, das es sich hierbei um eine Herabwürdigung aller Betroffenen von sexuellen Misshandlungen handelt. Es ist nicht akzeptabel, dass auf Kosten von Betroffenen sich Fremde bereichern oder hetzen, ganz zu schweigen von der rechtsextremen Propaganda die Betroffene ausgesetzt sind. Hierbei handelt es sich um Missbrauch. Heißt also, das Betroffene die misshandelt werden bzw wurden, weiter von dritten missbraucht werden. Und das ist ein Skandal.

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