Mut zur Wahrheit und die Verlosung von Nazi Literatur

Weitere Holocaust Themen auf Nazi Seite!
Die rechtsextreme Facebook Seite „Mut zur Wahrheit“ macht weiter von sich aufmerksam und verlost laut eigenen Angaben, Nazi Literatur. Und zwar handelt es sich um das Buch des Holocaustleugner und Ex-NPD Bundesvorsitzenden Günter Deckert.

Günter Deckert (Jg. 1940) war lange Jahre Bundesvorsitzender der NPD und Wegbereiter des innerparteilichen radikalen Flügels.

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Günter Deckert trat 1965 der NPD bei und fiel schnell durch besondere Aktivität auf. Das zeigt die Liste der Punkte, aufgrund derer er sich mit Zuschreibungen wie „Held“, „Märtyrer“ und „politisch Verfolgter“ in der rechtsextremen Szene feiern ließ: Volksverhetzung, Aufstachelung zum Rassenhass, Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener, falsche Verdächtigung von Behörden und Polizeibeamten, Verleumdung, Beleidigung. 1972 gründete er die „Arbeitsgemeinschaft Nationaldemokratischer Lehrer“ mit, von 1973 bis 1975 war er erst Landes-, später Bundesvorsitzender der NPD-Jugendorganisation „Junge Nationaldemokraten“ (JN. Er setzte eine Emanzipation der JN von der NPD in Gang und sorgte für die Übernahme von Gedankengut der Neuen Rechten in die JN-Programmatik – so plädierte Deckert schon in den siebziger Jahren für einen „sozialistischen Kurs“. […] weiter lesen http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/deckert-guenther

Der Spiegel schreibt:
Die Heidelberger Universität freut sich über fast jeden Studenten. Fast – denn die Anwesenheit von Günter Deckert bezeichnete Rektor Jürgen Siebke als „kaum zumutbar“, vor allem für israelische Studierende und Gastwissenschaftler. Seit 1995 saß der frühere NPD-Vorsitzende wegen Volksverhetzung im Gefängnis und immatrikulierte sich im vergangenen Herbst, kurz vor der Haftentlassung, für den Studiengang Jura. Dagegen ist die Universität offenbar machtlos: Gemeinsam mit dem baden-württembergischen Wissenschaftsministerium hat sie die Rechtslage geprüft, sieht aber keine Chance, den lästigen Studenten durch eine Zwangsexmatrikulation loszuwerden.

„Gerade im Umgang mit Personen wie Günter Deckert müssen wir Gesetz und Recht besonders sorgfältig beachten und nicht aus politischer Empörung Schritte einleiten, die einer rechtlichen Nachprüfung nicht standhalten“, erklärten Rektor Siebke und der scheidende Wissenschaftsminister Klaus von Trotha (CDU). Der 61-jährige Deckert ist inzwischen im zweiten Fachsemester. Zunächst hatte er behauptet, er habe sich für Jura in Straßburg eingeschrieben, möglicherweise ein Ablenkungsmanöver.

Seinen Platz hatte Deckert wie alle anderen Jura-Studienanfänger über die Dortmunder Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) erhalten, die derzeit jeden Bewerber zulässt. Ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt die ZVS ebenso wenig wie die Universität Heidelberg. Und so war Deckert bei der Immatrikulation in Heidelberg als einer von rund 2500 Jurastudenten zunächst nicht aufgefallen. „Wir haben von seiner Anwesenheit erst erfahren, als ihn ein Kollege erkannt hat“, so Reinhard Mußgnug im „Mannheimer Morgen“. Der Heidelberger Juraprofessor suchte im Auftrag der Hochschule vergeblich nach Möglichkeiten für eine Exmatrikulation.
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/rechtsextremist-guenter-deckert-erst-gefaengnis-dann-jurastudium-a-130557.html

Noch mehr Informationen!
http://de.wikipedia.org/wiki/G%c3%bcnter_Deckert

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