Der Neonazi und der Kinderschutz – Ein kleines Märchen!

Von RA Heinrich Schmitz.
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Es war einmal ein relativ kluger Neo-Nazi. Der überlegte sich, wie er mehr Menschen von seiner Ideologie überzeugen könnte. Da kam es ihm eines Tages in den Sinn , eine Facebookveranstaltung gegen „Kinderschänder“ ins Leben zu rufen. „Kinderschänder“ mag ja keiner. Und so – dachte er, eigentlich ganz klug – würden viele gute Menschen an der Veranstaltung teilnehmen. Eine ganze Million sollten es werden. Das klappte am Anfang auch ganz gut. Da freute sich der Neonazi sehr. Leider gab es aber andere wachsame Menschen denen das nicht gefiel. Sie erklärten den Menschen, dass es gar nicht um Kinderschutz sondern um Nazipropaganda geht. Das war am Anfang nicht so schlimm, weil ja so eine gute Idee wie Kinderschutz, die darf ja auch von Nazis kommen. Aber dann kamen leider die dummen Nazis aus ihren Bunkern und sprachen von Todesstrafe, Folter, Gewalt und das Deutschland doch seit 1933 im Krieg lebe. Da merkte auch der gutmütigste Teilnehmer, dass der kluge NeoNazi ja gar kein vernünftiges Konzept hatte. Viele verließen enttäuscht die Veranstaltung. Auch der kluge NeoNazi. Das machte ja gar keinen Spaß mehr. Also kramte er in seinen alten Parolen und fand „erst Deutschland und dann die ganze Welt“. Da freute er sich wieder und machte eine neue Veranstaltung. Aber auch damit lief es nicht besser. Und wenn er nicht gestorben ist, dann macht er alle paar Tage eine neue Veranstaltung.

https://www.facebook.com/notes/heinrich-schmitz/der-neonazi-und-der-kinderschutz-ein-kleines-m%C3%A4rchen-von-ra-heinrich-schmitz/

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